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Inklusion und Schutzauftrag für Kindeswohl

SchutzauftragInklusion bedeutet volle gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen.

Bereits im Schuljahr 2014/15 setzten wir – unterstützt von einem Fachdienst- verstärkt und in der speziellen praktischen Arbeit, den Schwerpunkt auf die Umsetzung der Inklusion in unserer Einrichtung. In der pädagogischen Arbeit begleiten uns die grundlegenden Leitfäden schon seit jeher, aber mit der Einbindung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen rücken diese innerhalb der Gruppe, im Team und in der Zusammenarbeit mit Eltern und Schule in besonderer Weise in den Vordergrund.

Für das Schuljahr 15/16 ergab sich keine Inklusionsbegleitung. Aufgrund der positiven Erfahrungen- und den positiven Rahmenbedingungen in unserem Hort freuen wir uns aber auf zukünftige Begleitungen in den nächsten Schuljahren.

Leitgedanken
O wir sind offen füreinander
O wir achten aufeinander und hören zu
O wir akzeptieren und tolerieren
O wir helfen uns gegenseitig
O wir lachen, weinen, toben, spielen, lernen, feiern und arbeiten zusammen
O wir sind füreinander da
O wir respektieren einander, egal welche Hautfarbe, welche Herkunft, ob Mann oder Frau, jung oder alt,….. mit oder ohne „Handicap“

Praktische Umsetzung im Tagesablauf:
O Unabdingbar für die inklusive Betreuung innerhalb der Hortgruppe ist eine –für das Kind zuverlässige, kontinuierliche Begleitung durch einen Fachdienst. Diese konstante Bezugsperson ermöglicht – neben dem Hort Stammteam- die Sicherheit und nahe Beziehung zum Kind, um in speziellen Situationen, den besonderen Bedürfnissen des Kindes (auch in Einzelförderung) gerecht werden zu können.
O In regelmäßigen Abständen finden Teams statt, in denen das pädagogische Handeln koordiniert wird.
O Bei Bedarf finden Kinderkonferenzen statt, innerhalb derer gemeinsam Situation und Fragen der Kinder angesprochen und geklärt werden. Die Kinder erleben, dass es in einer Gesellschaft in Ordnung ist verschieden zu sein. Jeder ist willkommen, wir ergänzen uns in unseren Stärken und Schwächen und profitieren davon.

Der Abbau von „Grenzen“ ermöglicht den Schülern und uns den Weg zu mehr Offenheit, Verständnis und Toleranz und einem respektvollen Miteinander


SCHUTZAUFTRAG FÜR KINDESWOHL

Im Sozialgesetzbuch VIII (Kinder- und Jugendhilfe) § 8a hat der Gesetzgeber den Schutzauftrag definiert. Hier wird u.a. auch die Verantwortung der Kitas für das Wohl der Kinder betont und der Weg gezeichnet, wie diese Aufgabe möglichst im Kontakt mit den Eltern wahrgenommen werden soll. Ziel ist es, den Kontakt mit Eltern auch in Krisensituationen so zu gestalten, dass das Wohl des Kindes im gemeinsamen Mittelpunkt steht. Grundlage ist ein gesundes Vertrauensverhältnis zwischen Eltern, Kindern und pädagogischem Fachpersonal.

Folgende Maßnahmen werden in unserer Einrichtung getroffen:

O Bei Aufnahme des Kindes haben die Eltern eine Bestätigung der Teilnahme an der letzten fälligen, altersentsprechenden Vorsorgeuntersuchung vorzulegen.

O Regelmäßige Beobachtungen, sowie die Reflektion dieser in Teambesprechungen sind die Grundlage um Anhaltspunkte für Kindeswohlgefährdung möglichst objektiv wahrnehmen und dokumentieren zu können.

O Die Eltern werden in die Gefahreneinschätzung einbezogen, soweit hierdurch der Schutz des Kindes nicht in Frage gestellt wird.

O Wenn die Vermutung eines gewichtigen Anhaltspunktes im Rahmen einer kollegialen Beratung nicht ausgeräumt werden kann, oder die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Abwendung des Gefährdungsrisikos nicht in Anspruch genommen werden, wendet sich das pädagogische Personal des Hortes an die Fachkräfte des Amtes für Kinder, Jugend und Familie.
Termintipp
zur Zeit keine aktuellen Termin-Tipps.
Update
Stand aller Angaben, Berichte und Daten: Januar 2018 Mehr...