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Meldung vom 25.02.2015

Jahreshauptversammlung der Arbeiterwohlfahrt Bad Reichenhall

Bild: Hilde Rathgeber_01Der Reichenhaller Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat eine neue Führung. 25 Jahre organisierte Hildegard Rathgeber die verschiedenen sozialen Dienste und tritt nun zusammen mit der Kassiererin Angelika Reiser von ihrem Amt zurück. Lange wollte sie die Aufgaben schon weitergeben, doch heute lasse sich nur schwer jemand für solche ehrenamtlichen Funktionen finden. Um die zeitweise drohende Auflösung zu verhindern, haben sich jetzt der AWO-Kreisvorsitzende Hans Schubert mit der bisherigen Stellvertreterin Katrin Kiehne bereit erklärt, das Amt zumindest vorübergehend zu übernehmen. Der neue Vorsitzende dankte Hilde Rathgeber für ihren erfolgreichen Einsatz, insbesondere für den Aufbau der Mittagsbetreuung sowohl in Karlstein als auch an der Schule in der Heilingbrunnerstrasse.

In ihrem Rechenschaftsbericht ging Rathgeber auf die geleistete Arbeit der vergangenen Jahre ein. Mit der Rumänienhilfe nach dem „Mauerfall“ habe sie begonnen und in den Jahren der Zuwanderung von Aussiedlern aus Russland hat die AWO Deutschunterricht für diese Menschen angeboten.
Zum Schuljahresbeginn 2002/2003 begann die Arbeiterwohlfahrt in Bad Reichenhall dann mit zwölf Kindern ihre Mittagsbetreuung an der Grundschule Heilingbrunnerstrasse. Damals gab es noch Vorbehalte und es wurde unverhohlen argumentiert, die „Mütter sollten doch zu Hause bleiben“. Auch wurde bezweifelt, dass es für eine solche Einrichtung überhaupt Bedarf gibt.

Zwischenzeitlich ist der Bedarf ständig gewachsen und mit rund 100 Kindern an den Schulen in Karlstein und an der Heilingbrunnerstrasse ist die Mittagsbetreuung zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Auch die Stadt selbst betreibt mittlerweile eine Mittagsbetreuung an der Haupt- und Grundschule Zenostrasse. Die Arbeiterwohlfahrt biete diese Mittagsbetreuung vor allem zur Förderung von Kindern, speziell aus sozial schwächeren Familien, so Hilde Rathgeber in ihrem letzten AWO-Tätigkeitsbericht.

Da im Ortsverein der Reichenhaller AWO keine geeignete Nachfolge für die ehrenamtliche Vereinstätigkeit gefunden werden konnte, hat der Vorstand die Kindermittagsbetreuung zum 1.9.2014 an den AWO-Kreisverband Berchtesgadener Land abgegeben. Und der Vorsitzenden Hilde Rathgeber war es ein Anliegen, dass dem Kreisverband auch die erforderlichen finanziellen Mittel übertragen werden, damit sie weiterhin den Reichenhaller Kindern zu Gute kommen könnten. Einstimmig schloss sich dem die Versammlung an.




Angelika Reiser, die scheidende Kassiererin der AWO konnte in ihrem Abschlussbericht positive Zahlen bieten. Allerdings sei dies nur durch die Ehrenamtlichkeit der Verwaltungstätigkeiten durch die Vereinsführung möglich gewesen. Obwohl immer engagierte Erzieherinnen für die Betreuung der Kinder gefunden werden konnten, blieben auch die Personalausgaben im Rahmen. In seinem Revisionsbericht konnte Ulrich Scheuerl die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung und die für einen sozial tätigen Verein relativ gute Vermögenslage bestätigen.

Die Neuwahlen erbrachte dann folgende Ergebnisse:
Zum ersten Vorsitzenden wurde Hans Schubert und als seine Stellvertreterin Katrin Kiehne gewählt. Beisitzer des Vorstandes wurden Guido Boguslawski, Güldane Akdemir, Wolf Guglhör und Theresia Kerner. Der neu gewählte Vorsitzende Hans Schubert gab noch einen kurzen Ausblick auf die kommenden Aufgaben. Da er als Kreisvorsitzender nur „zwischenzeitlich“ den Ortsvorsitz führen könne, wird sich der neue Vorstand zuerst um die Zukunftsfrage der AWO Bad Reichenhall kümmern müssen. Zuletzt bedankte er sich bei den scheidenden Vorstandmitgliedern Hilde Rathgeber und Angelika Reiser.




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